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Wallerteam Potsdam - Berichte 2012
Das Wetter war selbst für italienische Verhältnisse zu gut. In den letzten Tagen ist das Wasser stark gefallen auch die Wassertemperaturen lagen schon fast bei 20 Grad. Wir waren zu viert und buchten uns für eine Woche bei Disi Fishing in Polesella ein. Das Fischen war sehr schwierig. Beim Driftfischen in den tiefen Löchen hatten wir paar Kontakte, doch Walli biss sehr zögerlich. Hinzu kam noch zum Niedrigwasser die Unmengen von Merräschen welche auch schon da waren. Die ersten Versuche an den tiefen Kanten und Löchern brachten Fische bis 1,30m. Doch die Bisse ließen dann nach und wir fischten wie im Sommer... Wir suchten uns flache Buchten und fischten in knietiefen Wasser mit Stockmontage mit Brassen / Karauschen und U-Posen mit Aalen. Der erste Abend nach dem Taktikwechsel brachte gleich einen Fisch von 1,63m. Die Woche ging zu schnell vorbei, wir haben den Jahrhundertfrühling in Italien erlebt und das beste drauss gemacht, sind zufrieden und kommen nächstes Jahr wieder. Petri bis zum nächsten Mal. René, Holle, Dietmar und Daniel.
Frühjahrstripp an den Po         30.03.-07.04.12
Wallerauftakt an der heimischen Oder                  20.04.-22.04.2012
Auch dieses Jahr war es wieder soweit, am 21.09.12 ging es wieder nach Norwegen, genauer gesagt nach Trandal. Das Revier kennen wir realativ gut und konnten in den vergangenen Jahren gut fangen. Doch dieses Jahr wohlten wir verstärkt mit Naturködern fischen und uns so eine sehr bunte Fischkiste bescheren. So sollte es dann auch sein. Am ersten halben Tag testeten wir die Situation. Es war viel Futterfisch in Form von Makrelenschrärmen im Fjord, was natürlich auch die Raubfische richtig in Fahrt brachte. Wir fischten je nach Drift viel am Grund. Als beste Köder dienten uns Makrelenfetzen. Wir fischen geziehlt nur an einem Nachmittag mit Kunstködern, um uns ein paar schöne Seelachse zu fangen, was uns dann auch sehr gut bei auflaufendem Wasser gelang. Darüber hinaus fingen wir etliche Lumb, Leng bis 90cm, Dorsche bis zu einem Meter, Pollacks um die 80cm. Ein neues highlight war das Plattfischangeln in einer flachen Bucht. Wir konnten etliche schöne Flundern, eine super Scholle und sogar zwei schöne Heilbutts bis 9kg erbeuten, welche uns einen tollen Drill lieferten. Den Moment werden René und Ich so schnell nicht vergessen. Hinzu kamen noch Knurhähne, grosse Lippfische am Anleger, Big Makrelen auf Fischfetzen... Wie Ihr seht ging unser Plan voll und ganz auf. Noch ein Tipp: Nehmt euch ne Posenrute mit nem 40gr. Schwimmer mit. Das Fischen dicht unter der Oberfläche auf große Makrelen und Pollack auch Fischfetzen ist eine  spannende Abwechslung zum Drift und Pilkfischen. Das kommende Jahr setzen wir mal aus und beschränken uns vorerst auf das Wallerfischen in den heimischen Gewässern und am Po in Italien. Schaut euch die Bilder an Sie sprechen Bände. Grüße und Petri Daniel & René
Norwegentour 2012 - Trandal
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http://angeln2011.wallerteam-potsdam.de/#6
Das Wetter war gut, das Wasser hatte 9 Grad und wir haben uns einen ausge- dehnten Flachwasserbereich an der Oder ausgesucht, welche im Bereich Küstrin 3,53m Wasser führte. Wir begannen das Fischen eine Nacht vor Neu- mond und bei gutem Beisindex. Das Köderfisch zeigte, dass die Weißfische den Bereich bereits bezogen haben um sich auf das Laichen vorzubereiten. Wir fingen große Plötzen und auch Brassen zeigten sich neben den Ukels an den Oberflächen. Wir fischten ausschließlich eine handbreit unter der Oberfläche mittels Stock- montagen. Als Köder benutzten wir tote Rotaugen und fette Tauwurmbündel. Die Montagen spannten wir auf die andere Seite ab. So konnten wir diese un- gestört direkt an der Grasnarbe und dem alten Schilf anbieten ohne die Walli zu stören. Die Aktivitäten begannen gegen neun Uhr abends. Jedoch zunächst durch die Biber welche mit Ihren Schwänzen auf das Wasser schlugen. Dann ein deutliches Rauben an der Oberfläche durch einen guten Waller und keine Minute später ein Knall und die mit dem Rotauge bestückte Stockmontage löste aus, die Rutenvorspannung war weg. René nahm die Schnur auf setzte den Anhieb und der Fisch hing. Nach kurzem knackigen Drill konnte Daniel den 1,87m großen Oderwalli sicher per Wallergriff landen. Geil... Die nächste Nacht war ruhig, keine Aktivitäten. Um 06:00 Uhr früh schrillte Daniels Rüttelbissanzeiger (welcher super funktionierte - siehe Bastelecke) raus aus dem Schlafsack, die Stockmontage war erschlafft. Schnell Schnur aufnehmen, Anhieb...mäßiger Wiederstand. Ohne große Gegenwehr konnten wir einen abgelaichten 70er Hecht landen, der sich das tote große Rotauge reinknallte.
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XXL Fisch an der heimischen Oder                  17.07.-21.07.2012
XXL-Fisch in der Oder Von Dienstag an versuchten wir zwischen Frankfurt (Oder) und Küstrin unser Glück auf einer Sandbank der Oder. Die Zeit auf Neumond zu, war gezielt gewählt und der Beißindex (www.beißindex.de) verstärkte unsere Hoffnungen auf gute Kontakte. Das Boot gesetzt, beladen, Auto sicher abgestellt (vielen Dank an Familie Schneider vom Fischereihof in Kuhbrücke) und eine abenteuerliche Fahrt stromauf ging los. Hauptziel war es an den Aprilerfolg anzuknüpfen und alternative Köder für verwöhnte Sommerwelse zu testen. Das waren zum einen Krebse, die an der Oder schwer zu beschaffen sind, zum anderen Blutegel. Blutegel sind als Köder erlaubt, das Sammeln jedoch aus Naturschutzgründen verboten. Wir haben unsere „Hirudo medicinalis“ aus einer Zucht erworben. Klassisch bieten wir noch eine Abrissmontage mit totem Köfi  an der Strömungskante an. Die Köderfische im Sommer wählen wir jedoch deutlich kleiner als im Frühjahr. Dienstagnacht gab es vereinzelt schlagende Welse und gegen 04.15 Uhr einen Fehlbiss  auf Köfi. Der Mittwoch gestaltete sich anstrengend, da wir selbst beim Feedern kaum Weißfische an den Haken bekamen. Mittwochnacht hörte man ab 23.30 Uhr die ersten Welse schlagen und gegen 00.30 Uhr setzte sinnflutartiger Regen ein. Dort mussten sich unsere Schirmzelte schon mal bewähren (es kam noch derber). 02.00 Uhr – Welsalarm!!! Daniel wurde mal schnell 10m über die Sandbank „geschleift“, das konnte nur ein Wels der Kategorie XXL sein. Das „U- Boot“ hatte ein Bündel aus 6 Blutegeln und 3 Tauwürmern inhaliert und zeigte „wo der Frosch die Locken hat“. Daniel bekam ihn zu halten, dann ging wieder die Post ab. Nach etwa 10 Minuten schaffte der Wels die Steinpackung der Unterstrombuhne zu erreichen und stieg aus. Die schlagartige Entlastung „legte“ Daniel wie einen Maikäfer auf den Rücken in den Sand. Wow – ein klarer 2Meter+ Fisch, dagegen wirkte der Drill des 1,87m-Welses wie Plötzen stippen. Donnerstag, der Neumondtag, gestaltete sich außergewöhnlich schwer. Das Wetter gab alles und unser Material wurde voll gefordert. Wir hatten einen kräftigen Westwind der Stärke 4 bis 5 kombiniert mit Sonnenschein, Gewitter, Sturmböen, Platzregen und selbst Hagel. Erst Freitagvormittag beruhigte sich das Wetter – keine Fischaktivitäten. Freitagnacht hörte man wieder Welsaktivitäten, wir jedoch hatten keinen Kontakt mehr. Fazit: Es gibt in der Oder die ganz Großen und man kann sie gezielt beangeln! Krebs als Köder ist mäßig erfolgreich! Blutegel sind tolle Köder und sind auch nach 4 langen Angeltagen noch sehr agil, wenn man sie schonend anködert. Petri Heil Daniel & René
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